PFLANZTISCH

 

Für eine bekennende Kleingärtnerin sollte ein Pflanztisch gebaut werden. Da ich kurz zuvor das Terrarium mit Max fertiggestellt hatte und auch bei diesem Projekt die Möglichkeit zum leichten Auf- und Abbau bestehen sollte, konnte erneut ein Grundgerüst aus Balken als Ausgangpunkt fungieren. Darauf basierend wurde ein kleiner Prototyp gezeichnet und Maß genommen.

 

 

Dank der weit kürzeren Einkaufsliste als beim Terrariumbau, verließ ich den Baumarkt meines Vertrauens mit übersichtlich vielen zugesägten MDF-Platten, leider NICHT zugesägten Balken aus Fichte/Tanne, Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben.

 

 

Der Pflanztisch setzt sich aus dem Grundgerüst, einem Regal im oberen Bereich, einer Arbeitsplatte mit Seitenwänden und Rückwand in der Mitte und einem Einlegebrett unten zusammen.

 

Beim Aufbau des Pflanztisches können sowohl die Arbeitsplatte als auch das Einlegebrett im Ganzen eingebaut werden. Letzeres wird - wie der Name verspricht - im unteren Bereich eingelegt und besteht aus drei einzelnen 10 cm breiten Brettern, welche auf zwei weiteren befestigt wurden. Die obere Arbeitsplatte hingegen wird direkt mit den Balken verschraubt, ebenso wie das obere Regalbrett. Das gesamte Konstrukt musste sehr genau gemessen und gebaut werden, damit alle Einzelteile gut aneinander passen. Das aus Balken bestehende Grundgerüst ist durch die Verschraubung mit Winkeln und Muttern ausgesprochen stabil und gleichzeitig leicht auf- und abzubauen.

 

 

Entstanden ist ein schlicht-schöner und effektiver Pflanztisch, der in Zeiten des Nicht-Pflanzens sogar abgebaut werden kann.

 

 

Zu guter Letzt wurde von Max noch der Name der künftigen Besitzerin in die Rückwand der Arbeitsplatte gedremelt, das Grundgerüst mit wetterbeständiger Holzlasur versehen und die Platten mit einem Mattlack in Elfenbeinweiß gestrichen. Leider habe ich, bis auf von der fertigen Arbeitsplatte, zur Zeit noch keine Fotos vom Endergebnis - aber die kommen noch.

 

 

Alleine hätte ich das natürlich nicht geschafft - daher an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an meinen Helfer vor Ort.

 

 

 

 

2010 | Katharina Schmidt